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Studierenden-Weltmeisterschaft 2008 in Braga

 10th World University Badminton Championships

           

Team-Wettbewerb

Vom 5. bis 7. Mai 2008 University of Minho, Campus de Gualtar.

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Zu den Ergebnissen.

Deutschland scheiterte in den Gruppenspielen an Polen und Portugal

       

Wie vor zwei Jahren holte sich China den Mannschaftstitel

         

 Achtelfinale 

 Viertelfinale

Halbfinals

 Finale 

 Sieger 

 Polen

 

 

 

 

 

  

 Polen

 

 

 

 frei 

  

 

 

 

 

  

 

Polen 3:1 

 

 

 Frankreich 

 

 

 

 

 

  

Russland 3:2

 

 

 

 Russland 

  

 

 

 

 

  

 

 

Thailand 3:1  

 

 frei 

 

 

 

 

 

  

Indonesien  

 

 

 

 Gruppe C1 

  

 

 

 

 

  

 

Thailand 3:0 

 

 

 frei 

 

 

 

 

  

Thailand

 

 

 

 Gruppe B1 

  

 

 

 

 

  

 

 

 

China 3:0 

Chinese Taipei 

 

 

 

 

 

  

Chinese Taipei 3:0

 

 

 

10 

 Portugal 

 

 

 

 

 

  

 

Südkorea 3:1

 

 

11 

 frei 

 

 

 

 

  

Südkorea 

 

 

 

12 

 Gruppe C2 

  

 

 

 

 

  

 

 

China 3:0  

 

13 

 frei 

 

 

 

 

  

Japan  

 

 

 

14 

 Gruppe B2 

  

 

 

 

 

  

 

China 3:1

 

 

15 

 frei 

 

 

 

 

  

China  

 

 

 

16 

 China 

  

 

 

 

    

Endspiel: China - Thailand 3:0
MX: SUN Junjie & SUN Xiaoli - Patiphat Chalardchalaem & Kunchala Voravichitchaikul 15:21 21:15 21:14
HE: DU Pengyu - Sittichai Viboonsin 23:21 21:17  
DE: WANG Yihan - Salakjit Ponsana 21:16 21:13
HD: SUN Junjie & TAO Jiaming - Patiphat Chalardchalaem & Kovit Phisetsarasai und
DD: SUN Xiaoli & DING Jiao - Duanganong Aroonkesorn & Kunchala Voravichitchaikul nicht mehr gespielt.

17 Nationen nahmen am Mannschaftswettbewerb teil: Die deutschen Studies beim Einmarsch. Foto: Nuno Gonçalves.

Deutschland verpasst Gruppensieg gegen Bronzemedaillen-Gewinner Polen
Von Bastian Kruse und Boris Reichel
Die Turniergruppe A sollte, mit dem nach FISU-Regeln für Teamevents auf Platz 1 gesetzten Gastgeber Portugal, Polen und Deutschland die am härtesten umkämpfte Vorrundengruppe sein.
Alle Spiele endeten mit 3:2 wobei die Polen im jeweils dritten Satz des fünften Spieles gegen Portugal und Deutschland das glücklichere Ende hatten und die Gruppe gewannen. Damit kämpften die Polen - erfolgreich - gegen Russland um eine Teammedaille. Gut, dass Europa mit einer Medaille in die 10. Studierenden-WM startet.
Zu bedenken ist, dass bei Mannschaftsspielen im Sudirman-Cup-Format - also ein Spiel in jeder Disziplin - zwei starke Spieler in drei Spielen antreten können und damit entscheidend Einfluss auf das Spielergebnis haben.
Bei unserem ersten Turnierspiel gegen Polen rechneten wir mit den zwei Einzeln und einem Doppel. Doch wie schon bei der WUC 2006 kam es zu überraschenden Spielergebnissen auf dem offiziellen BWin Court Nr. 3.
In einem knappen Mixed unterlagen in drei engen Sätzen der frischgebackene Deutsche Mannschaftsmeister Jochen Cassel mit seiner Partnerin Annkatrin Lillie  dem eingespielteren Mixed Cwalina & Kurdelska. Buddy Schöttler wurde seiner leichten Favoritenrolle gegen Hubert Paczek gerecht und gewann in zwei umkämpften Sätzen. Anschließend konnte im Dameneinzel Astrids Gegnerin Wojtkowska am Ende der Sätze jeweils an Tempo zulegen und beide Sätze für sich entscheiden. So war das neu im DBV zusammengestellte Herrendoppel Cassel & Schulz unter Druck und musste gegen das in letzter Zeit mit guten internationalen Ergebnissen aufwartende polnische Doppel Cwalina & Szkudlarczyk gewinnen. Nach starker Leistung schafften sie es in drei Sätzen, wodurch es beim Zwischenstand von 2:2 zum entscheidenden Damendoppel von Johanna Goliszewski & Lillie gegen Kurdelska & Wojtkowska kam. Johanna und Anne spielten stark und gewannen nach einem verlorenen ersten Satz den zweiten hoch. Im dritten konnten die Polinnen ihre größere Erfahrung ausspielen und entschieden das Spiel für sich. Nach vier hart umkämpften Stunden mussten wir uns den Polen beugen.
Auslosung hatte mehr erwarten lassen
Mit ein wenig hängenden Köpfen ging es bereits 30 Minuten später los gegen Portugal. Die Portugiesen setzen auf ihre zwei Stars Paixao und Santos, so dass wir auf alle Doppel gegangen sind. Jan-Sören & Anne starteten souverän und konnten den ersten Satz schnell gewinnen. Danach riss der Spielfaden immer mehr, und wir bauten den Gegner Paixao & Lecu immer mehr auf, so dass diese letztendlich in drei Sätzen gewann - ein denkbar schlechter Start. Astrid Hoffmann und Buddy Schöttler verloren knapp gegen ihre beiden um Platz 50 der Weltrangliste stehenden Gegner. Die abschließenden Doppel wurden beide sicher gewonnen. So verlor Deutschland auch das zweite Spiel mit 2:3 und damit spielten wir nur um die Plätze 11 bis 17. Nach der Auslosung war dies eine kleine Enttäuschung.
Am Dienstag starteten wir im Viertelfinale gegen die mit Abian, Longo und Martinez gut bestückte spanische Auswahl. Mit frischem Mut und Enthusiasmus konnten Felix Schoppmann und Johanna Goliszewski erstaunlich abgeklärt spielen und bezwangen nach gutem Spiel ihre Kontrahenten Longo und Chirlaque. Im anschließenden Einzel rang Buddy Schöttler den für Olympia qualifizierten Abian nieder. Er wurde von Spiel zu Spiel stärker. Johanna verlor nach guter Leistung gegen Martinez. Cassel & Schulz gewannen auch ihr drittes Doppel, womit der 3:1 Sieg feststand.
Nach ca. 90 Minuten Pause hieß unser neuer Gegner Malaysia. Felix & Johanna erhielten erneut das Vertrauen vom Coach Boris Reichel und bestätigten ihre Leistung trotz der Zwei-Satz-Niederlage gegen das malaysische Mixed. Im anschließenden Einzel holte Schöttler sich sicher den 1:1-Ausgleich. Im Dameneinzel fand Astrid im zweiten Satz gut ins Spiel, musste aber am Ende die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen. Das folgende Herrendoppel entwickelte sich zu einem unerwarteten Nervenkrimi. Felix Schoppmann & Jan Sören Schulz führen ihre Gegner im ersten Satz förmlich vor und gewannen diesen mit 21:14. Die Malaien starteten danach eine Zwischenoffensive und gingen im zweiten Satz zunächst deutlich in Führung, konnten diese in einen 21:17 Erfolg retten. Der Entscheidungssatz stand bis 19:19 auf Messers Schneide – das bessere Ende hatten die Asiaten mit 21:19 zum 1:3 Endstand für sich.
Fazit: Zwar konnte nicht das erhoffte Ergebnis erreicht werden, doch dank des guten und positiven Teamgeistes konnten in den Platzierungsspielen noch Erfolge verbucht werden. Zu sammelten die Spieler individuell wichtige Erfahrungen. Nun kann mit neuem Selbstvertrauen der Start in das Individualturnier beginnen.

Um die Plätze 11 bis 17: Deutsche landete auf Platz 13
VF: GER - ESP 3:1

Deutschland - Spanien 3:1
MX: Felix Schoppmann & Johanna Goliszewski  - Carlos Longo Esteban & Sandra Chirlaque 21:18 22:20
HE: Sebastian Schöttler - Pablo Abian Vicen 21:16 16:21 21:19
DE: Johanna Goliszewsk - Yoana Martinez Barbero 18:21 21:23
HD: Jochen Cassel & Jan Soren Schulz - Pablo Abian Vicen & Carlos Longo Esteban 22:20 21:15
DD: Annekatrin Lillie & Astrid Hoffmann - Sandra Chirlaque & Yoana Martinez Barbero nicht mehr gespielt.

HF I: GER - MAS 1:3

Deutschland - Malaysia 1:3
MX:  Felix Schoppmann & Johanna Goliszewski - Mohd Razif Ab Latif & Marylene Poau Ling Ng 17:21 17:21
HE: Sebastian Schöttler - Baljit Singh Sarban Singh 21:17 23:21
DE: Astrid Hoffmann - Stephanie Shalini Sukumaran 6:21 17:21
HD: Felix Schoppmann & Jan-Sören Schulz - Mohd Najib Ab Latif & Mohd Lutfi Zaim Abdul Khalid 21:14 17:21 19:21
DD: Annekatrin Lillie & Johanna Goliszewski - Amelia Alicia Anscelly & Nairul Suhada Ab Latif nicht mehr gespielt.
  

HF II: GBR - SUI 3:0
Um Platz 11: MAS - GBR 3:2.

Gruppenspiele:

Gruppe A
POL - POR 3:2 / POL - GER 3:2 / POR - GER 3:2
1. Polen 2:0 2. Portugal 1:1 3. Deutschland 0:2

Di 5.5.2008 - Deutschland - Polen 2:3
MX: Jochen Cassel & Annekatrin Lillie -+ Adam Cwalina & Malgorzata Kurdelska 12:21 21:13 17:21 0-1  0:36 University of Minho - Sports Hall - Court 3
HE: Sebastian Schöttler - Hubert Paczek 21:19 21:19
DE: Astrid Hoffmann -+ Agnieszka Wojtkowska 15:21 17:21
HD: Jochen Cassel & Jan Soren Schulz - Adam Cwalina & Wojciech Szkudlarczyk 23:21 17:21 21:16
DD: Annekatrin Lillie & Johanna Goliszewski -+ Malgorzata Kurdelska & Agnieszka Wojtkowska 19:21 21:10 16:21.
Di 5.5.2008 - Deutschland - Portugal 2:3
MX: Jan Sören Schulz & Annekatrin Lillie -+ Alexandre Paixao & Vania Leca 21:9 17:21 18:21
DE: Astrid Hoffmann -+ Telma Santos 18:21 16:21
HE: Sebastian Schöttler -+ Alexandre Paixao 19:21 15:21
HD: Jochen Cassel & Jan Soren Schulz - Nuno Santos & Joao Graca 21:12 21:12
DD: Annekatrin Lillie & Johanna Goliszewski - Telma Santos & Vania Leca 21:11 21:15.

Gruppe B
JPN - MAC 5:0 / THA - MAS 4:1 / THA - MAC 5:0 / JPN - MAS 4:1
THA - JPN 3:2 / MAS - MAC 4:1
1. Thailand 3:0 2. Japan 2:1 3. Malaysia 1:2 4. Macau 0:3
Gruppe C
INA - ESP 4:1 KOR - CAN 5:0 / INA - CAN 5:0 / KOR - ESP 5:0
INA - KOR 3:2 / ESP - CAN 4:1
1. Indonesien 3:0 2. Korea 2:1 3. Spanien 1:2 4. Canada 0:3
Gruppe D
TPE - GBR 5:0 / RUS - GBR 4:1 / TPE - RUS 5:0
1. Chinese Taipei 2:0 2. Russland 1:1 3. Großbritannien 0:2
Gruppe E
CHN - SUI 5:0 / FRA - SUI 4:1 / CHN - FRA 5:0
1. China 2:0 2. Frankreich 1:1 3. Schweiz 0:2.

Vorschau:

   

Deutschland mit guter Auslosung
Von Bastian Kruse
(5.5.08) In Braga starten 17 Teams, so dass in 5 Gruppen (3 à 3;2 à 4) gespielt wird. Die ersten 2 Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.o.-Runde um die Medaillen.
Nach FISU-Regel ist in Teamwettbewerben der Gastgeber (Portugal) auf 1 gesetzt. Deutschland wurde in die Gruppe A mit dem Gastgeber und unserem alten Bekannten Polen gelost...es hätte schlimmer kommen können.
So spielen in der Todesgruppe B Thailand, Japan, Malaysia und Macau.
Der Gruppensieger der Gruppe A hat im Achtelfinale ein Freilos, im Viertelfinale stünde der Sieger aus Frankreich gegen Russland im Weg um eine Teammedaille.
Falls es in der Gruppe nur zum zweiten Platz langen sollte, müsste man im Achtelfinale gegen Chinese Taipeh spielen. Daher heißt es ab 13 Uhr Gas geben. Wir hoffen auf die beiden Einzel und dazu noch ein Doppel.
Abschließendes Spiel ist um 17 Uhr das Spiel gegen Portugal. Die haben im Vormittagsspiel gegen Polen im dritten Satz des Mixed noch eine 2:0 Führung aus den Einzeln abgeben müssen - die Polen haben Blut und Wasser geschwitzt.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.