26. Universiade 2011 in Shenzhen

 

Vom 12. bis 23. August 2011  
Badminton-Wettkämpfe vom 16. bis 22. August im Gymnasium of Shenzhen Institute of Information Technology am Un iversiade Village (5000 Zuchauerplätze). 

13 Standardsportarten gehören zum Sommer-Programm: Leichtathletik, Schwimmen, Basketball, Fechten, Fußball, Turnen, Rhythmische Sportgymnastik, Judo, Tischtennis, Tennis, Volleyball, Wasserspringen, Wasserball. Der Ausrichter hat zudem das Recht, fünf Sportarten zusätzlich auswählen zu dürfen. Die Chinesen legten dies großzügig aus und nahmen zusätzlich Gewichtheben, Taekwondo, Schießen, Segeln, Golf, Radfahren, Schach, Beachvolleyball, Badminton, Bogenschießen und Aerobic ins Programm.
"Boomtown" Shenzhen liegt in der Nähe von Hongkong in der Provinz Guangdong. 2004 nahmen dort Nicöle Grether und Juliane Schenk an einem Schaukampf "Chinas Frauen gegen den Rest der Welt" teil.
Die Regularien der Badminton-Wettkämpfe sind im "Technical Handbook" beschrieben.
Zur englischsprachigen Universiade-Website.

    

Zum Teamwettbewerb

Zum Individualwettbewerb

          

           

Die Universiade-Sieger 2011

HE: Suppanyu Avihingsanon (THA)
DE: CHENG Shao Chieh (TPE)
HD: Maneepong Jongjit & Bodin Isara (THA)
DD: CHANG Ye Na & EOM Hye Won (KOR)
MX: SHIN Baek Cheol & EOM Hye Won (KOR)
Team: Indonesien
.

      

Studentischer Medaillenspiegel
Wie 2007 war Thailand die erfolgreichste Nation

  

 

Gold

Silber

Bronze

Thailand

2

-

3

Südkorea

2

-

-

Chinese Taipei

1

4

4

Indonesien

1

-

2

China

-

2

2

Japan

-

-

1

 

               

      


   

Vorberichte:

   
Aus dem FISU-Magazin: Auszug zur Universiade in Shenzen (pdf - 5 MB).

 

Der adh hat seine deutsche Universiade-Mannschaft nominiert
Europameisterin Kim Buss führt das deutsche Badmintonteam an
(4.7.11) Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hat die Mannschaft für die diesjährige Sommer-Universiade in Shenzhen bekannt gegeben. Das deutsche Aufgebot besteht aus 116 Athletinnen und Athleten, die in 18 der 24 angebotenen Sportarten an den Start gehen. Die beschickten Sportarten sind: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Fechten, Gewichtheben, Golf, Judo, Leichtathletik, Radsport, Schach, Schießen, Schwimmen, Segeln, Taekwondo, Tennis, Tischtennis und Wasserspringen.
Für Badminton wurden nominiert:

Peter Käsbauer (Uni des Saarlandes/PTSV Rosenheim)
Lukas Schmidt (Uni des Saarlandes/ 1. BC Bischmisheim)
Josche Zurwonne (Uni des Saarlandes/SC Union 08 Lüdinghausen)
Kim Buss (Uni Duisburg-Essen/TV Refrath)
Johanna Goliszewski (Uni Frankfurt a. Main/1. BV Mülheim)
Carla Nelte (Uni Duisburg-Essen/TV Refrath)

Trainer ist Boris Reichel. Teamleiter ist Bastian Kruse, der Disziplinchef Badminton im adh.
Insgesamt umfasst das deutsche Team mit der Delegationsleitung, den Trainern, Betreuern, Ärzten und Physiotherapeuten rund 180 Personen. Erwartet werden 13000 Teilnehmende aus 130 Nationen. Die Universiade gilt nach den Olympischen Spielen als die größte Multi-Sportveranstaltung auf der Welt.
Der Mannschaftswettkampf wird von Di den 16. bis Do den 18. August ausgetragen. Das Individualturnier läuft von Fr den 19. bis Montag, den 22. August.
Bei der Universiade 2009 in Belgrad war Badminton nicht unter den ausgewählten Sportarten. 2007 in Bangkok stellte Gastgeber Thailand das erfolgreichste Badmintonteam
Lesen Sie bei adh.de Schlagkräftiges Universiade-Team nominiert.  Dort gibt es auch die vollständige Nominierungsliste.

Nach ihrem hart erkämpften EM-Sieg in Kharkov: Uni-Europameisterin Kim Buss. Foto: Bastan Kruse

adh hat Nominierungskriterien für Badminton festgelegt

Erstes Kriterium ist eine Platzierung in der Weltrangliste

(2.3.11) Bastian Kruse, der Dsiziplinchef Badminton, im adh teilt die Nominierungskriterien mit, die vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband - der die deutsche Universiade-Delegation entsendet - für eine Teilnahme an der Sommeruniversiade 2011 festgelegt wurden. Auszug aus den "sportfachlichen Kriterien".

• Die Endkampfchance wird mit der Möglichkeit des Erreichens des Viertelfinales beim Universiade-Badmintonturnier in einem der möglichen drei Individual-Wettbewerbe (Einzel, Doppel, Mixed)bzw. im Teamwettbewerb  festgesetzt. Eine Abschätzung dieser Chance erfolgt auf der Grundlage der Weltranglistenposition zum 30.04.2011.:
- Einzel (Damen/Herren): 
TOP 125 der Weltrangliste
- Doppel (Damen-/Herren-Doppel/Mixed): TOP 100 der Weltrangliste. 
Grundsätzlich gilt für alle zur Nominierung vorgeschlagenen Aktiven die Pflichtteilnahme an den deutschen Hochschulmeisterschaften 2011

Hier gibt es das vollständige Dokument (DOC-Datei).
Die Benennung der deutschen Teilnehmer nimmt Bastian Kruse in Zusammenarbeit mit den Leistungssportverantwortlichen des DBV vor. Fragen und Infos von Interessenten sind an ihn zu richten. Da die Deutsche Hochschulmeisterschaft in diesem Jahr erst nach dem Meldeschluss liegt, wird von den Nominierten erwartet, dass sie in Ilmenau starten. 

Universiade 2015 ging an Gwangju in Korea
(24.5.09) Wie Veranstalter FISU meldet, wurde gestern in Brüssel die Universiade für das Jahr 2015 an die koreanische Stadt Gwangju vergeben. Sie ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die siebtgrößte Stadt Südkoreas. Die letzten verbliebenen Mitbewerber waren Edmonton und Taipei City. Mit der Wahl Gwangjus dürfte auch Badminton wieder dabei sein, das ja nur zu den optionalen Sportarten gehört, aus denen der Ausrichter auswählen kann. 2009 in Belgrad war Badminton nicht dabei, ebenso wenig im russischen Kazan 2013. Die Winterolympiade 2015 ging ans spanische Granada.
Hier gibt es bei fisu.net den ausführlichen Bericht.

    

Keine Bewerbung um Universiade 2015 durch Hamburg
(2.10.08) Der adh teilt mit, dass sich die Pläne der Hansestadt Hamburg, für die Universiade 2015 eine Bewerbung abzugeben, zerschlagen haben. Als wesentlicher Grund wird in der Pressemitteilung die mangelnde Unterstützung durch den Bund genannt. Der Bund habe sich "nur" mit festgeschriebenen 25 Millionen Euro beteiligen wollen. Dieser Zuschuss hätte aber nach Meinung der Organisatoren ein zu großes Riskio bei Hamburg belassen. Bastian Kruse, der Disziplinchef Badminton im adh, hatte schon Argumente gesammelt, warum das Hamburger Organisationskomitee als Wahl-Sportart unbedingt Badminton ins Programm für 2015 aufnehmen müsse.
Hier kann die Pressemitteilung abgerufen werden (pdf-Datei).

Studies können sich freuen - Badminton 2011 wieder dabei
(8.9.07) Das meldet jedenfalls das vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen herausgegebene „China Journal - Sport und Gesellschaft in China“ in seiner Ausgabe 2/2007. Dort ist zu lesen, dass sich bei der Vergabe der Sommeruniversiade 2011 Shenzhen in der Provinz Guangdong gegen vier andere Bewerberstädte durchsetzte. Und es wird auch gemeldet, dass unter den Sportarten, die der Ausrichter zusätzlich zu den 13 Kernsportarten wählen darf, erneut Badminton sein soll, neben Segeln, Windsurfen und Sportschießen. 2009 in Belgrad ist Badminton nicht dabei.
Lesen Sie Internationaler Studentensport zu Gast in China (pdf-Datei).

Hamburg bewirbt sich um Universiade 2015
(22.11.07) Wie der adh meldet, hat sich die Mitgliederversammlung am 19. November dafür entschieden, als deutsche Bewerberstadt für die Sommer-Universiade 2015 Hamburg ins Rennen zu schicken. Die Vergabe wird voraussichtlich im Mai 2009 erfolgen. Badminton-Disziplinchef Bastian Kruse: "Ob Badminton bei einem Zuschlag als Wahlsportart des Ausrichters dabei sein wird, ist derzeit natürlich noch nicht festgelegt. Wir sollten aber gemeinsam daran arbeiten!"
Am 1. September 2007 hat der Bewerbungsprozess für die Universiade 2013 begonnen. Deren Vergabe wird im Mai 2008 erfolgen. Der Ausrichter hat dann das Recht, neben den zwölf Kernsportarten fünf weitere für das Programm auszuwählen.
Lesen Sie Deutschland bewirbt sich mit Hamburg bei adh.de.
Die Universiade 2013 ging nach Russland
(31.5.08) Das Exekutivkomitee der FISU hat die Universiade 2013 an die russische Stadt Kazan vergeben. Mit in der Endauswahl waren noch Gwangju (Korea) und Vigo (Spanien). Die Millionenstadt Kazan liegt 750 Kilometer östlich von Moskau am Zusammenfluss von Wolga und Kazanka. Sie ist die Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan. Am Ufer der Kazanka liegt der zum Weltkulturerbe erklärte Kreml.
Einzelheiten über die Vergabe bei fisu.net.

Hier gibt es Infos über Kazan.

 

 


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