Verlängerungen von Trainerlizenzen

Alle Trainerlizenzen müssen regelmäßig verlängert werden, damit sie ihre Gültigkeit behalten.

C-Lizenzen: alle vier Jahre
B-Lizenzen: alle drei Jahre
A-Lizenzen: alle zwei Jahre.
In diesem Zeitraum ist eine dafür zugelassene Fortbildungsveranstaltung von mindestens 15 Lehreinheiten zu absolvieren.
Wird innerhalb des jeweiligen Zeitraumes keine Fortbildungsmaßnahme nachgewiesen, wird die Lizenz ungültig. Sie wird zurückgestuft in eiinen "Erhaltungszeitraum".  Der beträgt bei C-Lizenzen drei Jahre, bei B- und A-Lizenzen zwei Jahre. Erst danach ist sie erloschen.
Innerhalb eines "Erhaltungszeitraumes" kann einer Lizenz durch den Besuch von Fortbildungsmaßnahmen von doppeltem Umfang (= bei A-, B-, C-Lizenzen 30 Lehreinheiten) wieder zur Gültigkeit verholfen werden.
Die Details sind geregelt in der DBV-Trainerordnung: Teil B - Fortbildungsordnung.
Unterzeichnung des Ehrenkodex
Beim DBV-Verbandstag 2012 wurde beschlossen, dass Absolventen von Trainerausbildungen aller Lizenzstufen nach § 13 (3) der DBV-Trainerordnung künftig einen „Ehrenkodex“ unterzeichen müssen, in dem sie sich verpflichten, Maßnahme gegen jegliche Gewalt zu fördern.
Einzelheiten siehe hier.
Die Lizenz ausgebende Stelle ist verantwortlich dafür, dass eine unterzeichnete Ehrenkodex-Erklärung vor Ausgabe der Lizenz vorliegt. Die Vorlagepflicht gilt bei Neuausstellungen ab dem 1.7.2012. Bei älteren Lizenzen muss der Ehrenkodex einmalig bei Verlängerungen unterzeichnet werden.
Da die ausgebende/verwaltende Stelle für eine C-Lizenz ein Landesverband ist, muss die Erklärung für C-Lizenzen dort vorgelegt werden.
Da die ausgebende/verwaltende Stelle für B- und A-Lizenzen der DBV ist, muss die Erklärung dort ebenfalls - also ein zweitesmal - abgegeben werden.
Liegt eine unterzeichnete Ehrenerklärung einmal vor, bleibt sie gültig, so lange wie die Lizenz gültig bleibt. Sie muss also bei Verlängerungen nicht noch einmal beigefügt werden.  

C-Lizenzen

Für die Verlängerung von allen Lizenzen der Stufe C sind die Landesverbände verantwortlich. Gleiches gilt für die Lizenzen Trainerassistent.

Ansprechpartner ist in der Regel der Lehrwart. Es kann aber im Einzelfall auch sein, dass die Tätigkeit an die Geschäftsstelle des Landesverbandes delegiert worden ist. Das ist im Einzelfall zu erfragen. Es empfiehlt sich, bei Fortbildungsveranstaltungen gleich die zu verlängernde Lizenz mitzubringen oder zumindestens dort zu erfragen, wie zu verfahren ist. Die Lizenz verwaltende Stelle des DBV ist für C-Lizenzen nicht zuständig.

Grundsätzlich können Fortbildungsveranstaltungen auch in anderen Landesverbänden als dem eigenen besucht werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den eigenen Lehrwart vorab davon in Kenntnis zu setzen. Er ist auch die Stelle, bei der die Verlängerung in die Lizenz eingetragen werden muss. Aus diesem Grunde sind ihm nach einer absolvierten Fortbildungsmaßnahme ein Teilnahmenachweis (Anmeldung reicht nicht) und die Lizenz zu senden.

Welches ist der "eigene" Landesverband eines Trainers?
Der Landesverband, dem ein Lizenzinhaber angehört, wird bestimmt durch seine Vereinszugehörigkeit. Diese wird der Lizenz verwaltenden Stelle mitgeteilt. Maßgebend sind dabei nicht die Spielberechtigung oder ein Engagement als Trainer, sondern die Mitgliedschaft. Wenn ein Trainer in mehreren Vereinen Mitglied ist, entscheidet er, welchen Verein er als "seinen" Verein betrachtet. Daraus ergibt sich dann auch "sein" Landesverband und "sein" Lehrwart.
Bei einem Wohnortwechsel, der mit Veränderung des Landesverbandes verbunden ist, sollten sowohl der Lehrwart des "alten" Landesverbandes, als auch der des "neuen" Landesverbandes kurz informiert werden. Der alte Landesverband hat dann in seiner Statistik einen C-Lizenzinhaber weniger, der neue einen mehr.

 

B- und A-Lizenzen
Die Lizenz verwaltende Stelle des DBV ist der Beisitzer im Referat für Lehre und Ausbildung Wilfried Beckord:

Wilfried Beckord , Goldmühlestraße 64, 71065 Sindelfingen
Tel: 07031/878560, Fax.: 07031/874603, Mob.: 0170/1554026
E-Mail: wilfried.beckord @ gmx.de
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An ihn sind alle Nachweise von absolvierten Fortbildungsmaßnahmen für Lizenz-Verlängerungen der Stufen A und B zu richten. Er ist auch für Neuausstellungen für B- und A-Lizenzen zuständig.

Eigenverantwortung
Für das Nachhalten der Verlängerungsfristen sind die Lizenzinhaber selbst verantwortlich. Im eigenen Interesse wird daher empfohlen, sich rechtzeitig nach Fortbildungsmöglichkeiten für die jeweilige Lizenz zu erkundigen und die Verlängerungsmaßnahme innerhalb des Gültigkeitszeitraumes durchzuführen.

Fehlende Angaben führen zu vermeidbarem Mehraufwand bei Lizenzverlängerungen

Wechsel von Wohnort, Verein und Landesverband angeben

(1.8.12) Da es immer wieder zu unnötigen Rückfragen kommt, weist Wilfried Beckord, in dessen Verantwortungsbereich die Lizenzverwaltung im DBV liegt, auf folgendes Vorgehensweisen hin:

In der DBV-Trainerordnung, Teil B (Fortbildungsordnung) ist im § 5, Abschnitt 7 aufgeführt, welche Angaben für den reibungslosen Ablauf der Verlängerung einer Lizenz hilfreich sind.

- Teilnahmenachweis/-e mit Angabe von Datum, Inhalt, Referent/en, Dauer der besuchten Fortbildung in Lehreinheiten
- Angaben zur aktuellen postalischen/elektronischen Anschrift: Ist diese mit dem Lizenzeintrag identisch oder geändert.
- Bei Wohnortwechsel in den Bereich eines anderen BLV: Angaben zum Verbleib oder Wechsel der Verbandszugehörigkeit
- Die Originalschrift des zu verlängernden Zertifikates beziehungsweise Lizenz
- Ein Passbild, wenn eine Ergänzungsschrift ausgestellt werden muss, vergl. TrO-AO, § 14 Absatz 12.

Leider häufen sich in der letzten Zeit Rücksendungen, teils weil Rückfragen zu Teilnahmen an Fortbildungsmaßnahmen notwendig werden, insbesondere aber, weil Angaben zum Wohnortwechsel und zum oftmals damit verbundenen Wechsel der Verbandszugehörigkeit fehlen. Zusatzkosten und Doppelarbeit sind die Folge.
Im Interesse aller Lizenz verwaltenden Stellen bei DBV und in den Badminton-Landesverbänden, wird ausdrücklich um die Beachtung der Vorgaben gebeten.
In diesem Zusammenhang wäre es hilfreich, wenn im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen von den jeweiligen Referenten direkt auf das Procedere der Vorgaben zur Lizenzverlängerung hingewiesen würde.


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