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Individual-WM 2009

Vom 10. bis 16. August in Hyderabad (Indien), GMC Balayogi Indoor Stadium, Gachibowli. 

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Berichte von Martin Knupp - Fotos von Mehrshad Aschmann

Dritter Weltmeistertitel für Super Dan - Sensationelles Herrendoppel kroente WM 

      

Thomas Laybourn & Kamilla Juhl holten mal wieder einen Weltmeistertitel nach Dänemark

   

Herreneinzel
HF: CHEN Jin (CHN) - Taufik Hidayat (INA) 21:16 21:6 (38 min)
LIN Dan (CHN) - Sony Dwi Kuncoro (INA) 21:14 13:21 21:15 (63 min)
Fin.: LIN Dan (CHN) - CHEN Jin (CHN) 21:18 21:16
Dameneinzel 
HF: LU
Lan (CHN) - LIN Wang (CHN) 21:18 21:19
XIE Xingfang (CHN) - PI Hongyan (FRA) 21:18 21:8
Fin.: LU Lan (CHN) - XIE Xingfang (CHN) 23:21 21:12
Herrendoppel
HF: CAI Yun & FU Haifeng (CHN) - Mohd Zakry Abdul Latif & Mohd Fairuzizuan Mohd Tazari (MAS) 18:21 24:22 21:15 (58 min)
JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR) - KOO Kien Keat & TAN Boon Heong Tan (MAS) 16:21 21:14 22:20 (53 min)
Fin.: CAI Yun & FU Haifeng (CHN) - JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR) 21:18 16:21 28:26
Damendoppel
HF: ZHANG Yawen & ZHAO Tingting (CHN) - DU Jing & YU Yang (F) (CHN) 24:22 18:21 21:8 (68 min)
CHENG
Shu & ZHAO Yunlei (CHN) - MA Jin & WANG Xiaoli (CHN) 21:16 21:12 (37 min)
Fin.: ZHANG Yawen & ZHAO Tingting (CHN) - CHENG Shu & ZHAO Yunlei (CHN) 17:21 21:17 21:16 
Mixed
HF: Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - LEE Yong Dae & LEE Hyo Jung (KOR) 18:21 21:9 21:18 (68 min)
Nova Widianto & Liliyana Natsir (INA) - Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (DEN) 21:18 14:21 21:18 (59 min)
Fin.: Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - Nova Widianto & Liliyana Natsir (INA) 21:13 21:17.

Lieferten sich ein denkwuerdiges WM-Finale: (v.l.) Cai Yun & Fu Haifeng aus China und...
...die knapp geschlagenen Koreaner Lee Yong Da & Jung Jae Sung.

Endspiele: Viermal China vorn

Lin Dan ohne ernsthafte Konkurrenz - Herrendoppel-Endspiel fuer die WM-Geschichte
Die Finalspiele begannen gleich mit einem Leckerbissen. Chinas Nummer eins und Nummer zwei boten alles, was Badminton attraktiv macht. Angriffsspiel, gehechtete Abwehren, fehlerfreies Ballverteilen, überraschende cross Bälle am Netz. Aber leider konnte auch Chen Jin den Weltmeister und Olympiasieger nicht bis an die Grenze fordern. Der spektakulärste Ballwechsel gelang den beiden bei 13:14 gegen Chen, der ihn gewann. Leider verlor er danach die nächsten drei. Eindeutig: Lin Dan war, ist und bleibt der beste Spieler der Welt. Taufik Hidayat hat hier gestern in einem Interview die WM als langweilig bezeichnet. Das kann man so sehen. Weil ihm und allen Mitherausforderern Lin Dan zu deutlich überlegen ist.
Dänische Angriffswucht
Das zweite Finale war naturgemäß aus europäischer Sicht das interessanteste. Laybourn & Juhl haben bei dem Turnier eine beeindruckende Vorstellung gegeben und alles aus dem Weg geräumt, was ihnen die Auslosung vorsetzte. Sie zum Endspielfavoriten zu erklären, war mehr als nur europäisches Wunschdenken.
Und sie setzten ihre Galavorstellung fort. Der erste Satz war eine völlig einseitige Angelegenheit. Die Indonesier lagen in dem dänischen Angriffswirbel gleich 1:8 hinten und gingen danach unter. Erst als die Dänen 20 Punkte hatten, holten sie noch etwas auf.
Trotz energischen Einredens der indonesischen Trainer lief es im zweiten Satz für die zweifachen Weltmeister nicht besser. Die Dänen lagen immer vorn. Sobald sie in den Angriff kamen, war der Ballwechsel beendet. Für die größte Aufregung sorgten noch einige Diskussionen um kurze Aufschläge. Eine von Juhl angezettelte, kostete die Dänen gleich drei Punkte.
Als der letzte Angriffsballwechel erfolgreich abgeschlossen war, lagen beide Dänen, alle Viere ausgebreitet, auf dem Boden und genossen etliche Sekunden still ihr Glück. Weltmeister! Ihre Schläger flogen ins Publikum.
Erfahrung hielt diesmal noch dem jugendlichen Ansturm stand
Auch das „all-chinese“ Damendoppel begeisterte die Zuschauer. Jedenfalls dem Beifall nach zu urteilen, den es am Ende vom Publikum gab. Zunächst sah es gar nicht so gut aus für die Favoritinnen. Als solche wurden allgemein Yawen & Tingting angesehen, die doch schon etliche Titel mehr in ihrer Erfolgbilanz stehen haben. Ihre Gegnerinnen Cheng Shu & Zhao Yunlei sind in Deutschland bekannt seit ihrem Sieg bei den German Open 2009. Erst gegen Ende des zweiten Satzes gelang es den Meisterinnen, dem Ansturm der nächsten Generation Frau zu werden. Auch im dritten Satz mussten sie hart kämpfen, um sich durchzusetzen. Die Chinesen brauchen sich jedenfalls keine Sorgen zu machen um den Fortbestand ihrer Dominanz im Damendoppel.
Hochgewachsen und schlank
Wer Finalistin Lu Lan aufs Feld schreiten sieht, findet wieder einmal die chinesische Auswahlpolitik für das Dameneinzel bestätigt, die – zu Deutschlands Glück – schon Xu Huaiwen zu spüren bekam. Lu Lan ist genauso hochgewachsen wie Xie Xingfang und ähnlich dürr. Und sie ist die neue Weltmeisterin. Den ganzen ersten Satz führte sie. Gegen Ende versuchte Xie noch einmal zu retten, was zu retten war. 17:16 ging sie mit kurzfristiger Temposteigerung in Führung. Und bei 21:20 hatte sie sogar Satzball. Doch Lu Lan trat gegen die zweifache Weltmeisterin und olympische Silbermedaillengewinnerin erstaunlich selbstbewusst und nervenstark auf. Der Satz ging mit 23:21 an sie. Damit war Xie geschlagen. Der zweite Satz verlief ereignislos. 21:12.
Gigantenkampf im Herrendoppel
Nachdem das Olympiasiegerdoppel Kido & Setiawan wegen Kidos offenkundig noch nicht ausgeheilter Verletzung nicht am Start war, waren das beste chinesische und das beste koreanische Doppel im Finale. Beider Stärke hatten die Malaysier im Halbfinale schmerzlich zu spüren bekommen. Die Tipps, wer siegen würde, waren ausgeglichen.
Cai & Fu erschienen in ihren ärmellosen kanariengelben T-Shirts, die sie seit einigen Jahren tragen. Lee & Jung in lila Polo-Hemden, Stimmen sprachen auch von hellem bordeaux.
Überlegener Beginn der Chinesen. Anfangs schien es nur eine Abwärtsrichtung für den Ball zu geben. Erstmals bei 7:13 gelang den Koreanern endlich selbst ein Dauerangriff, den sie auch erfolgreich beendeten. Sogleich hörte man auch, auf welcher Seite der überwiegende Teil der Zuschauer in der Halle standen. Von nun an übernahmen Lee & Jung das Kommando. Doch der chinesische Vorsprung war zu groß, mit 21:18 retteten sich Cai & Fu ins Ziel.
Im zweiten Satz setzten die Koreaner ihren begonnenen Sturmlauf fort. Von nun an gab es Badminton at his best. Stetig erarbeiteten sich die Koreaner einen komfortablen Vorsprung. Die Zuschauer kamen aus dem Anfeuern und Klatschen nicht mehr heraus. 21:16.
Vorfreude auf den Entscheidungssatz. Riesengroße Spannung.
Auch der dritte Satz war ein Feuerwerk an rasanten Schlägen und Tempospiel. Der Zuschauer konnte manchmal nur fassungslos staunen, welche Schläge die Spieler noch bekamen und wie sie sich aus schier ausweglosen Situationen noch befreiten. Mal führten die Koreaner, mal die Chinesen. Beim letzten Seitenwechsel hatten letztere mit 11:8 drei Punkte Vorsprung. Gleich darauf war er schon wieder weg.
Bei 18:16 dann der erste in einer Reihe von nun folgenden youtubewuerdigen Ballwechseln, die dem Spiel einen Platz in der WM-Geschichte sichern werden. Wer dabei gewesen ist, wird davon noch seinen Kindern kuenden.
Bei 20:19 hatten die Chinesen ihren ersten Matchball. Doch die Koreaner zeigten sich unbeeindruckt und glichen aus.
Dae verschaetzte sich an der eigenen Grundlinie, zweiter Matchball. Abgewehrt die tolle Aufschlagannahme.
Danach kam Korea zum ersten Match, auch abgewehrt. Den dritten Matchball holte Cai mit einem Swip-Aufschlag bei dem Jung nicht mal an den Ball kam. Bei 24:24 griff dann der Aufschlagrichter ins Geschehen ein, obwohl der Ballwechsel in Gang gekommen war. Dae bekam Aufschlagfehler und die Chinesen hatten ihren vierten Matchball. Selbst das brachte die Koreaner nicht zur Verzweiflung. Sie wehrten ihn ab. 25:25. Die Chinesen blieben allerdings im Vorteil. 26:25, 26:26, 27:26 - der sechste Matchball. Und der brachte endlich die Entscheidung. Was fuer ein Jubel. Und Beifallsstuerme der Zuschauer fuer ein grosses Spiel.  
Ein denkwürdiges WM-Finale. Ein großartiger Abschluss der Hyderabader Weltmeisterschaft.

Weltmeister...
...und Weltmeisterin.

Blick über die Felder bei den Halbfinals
Dramatik brachten nur die Herrendoppel - mit bitterem Ende fuer Malaysia
Zwei dänische Paare im Halbfinale des Mixed - das war die diesmalige Ausbeute der europäischen Top-Nation. Die beiden sind dann zusammen mit Pi Hongyan auch die einzigen Europäer in den Medaillenrängen.
Enttäuschend die Zuschauerzahl am Beginn des Halbfinaltages trotz des indischen Nationalfeiertages. Während beim letzten Auftritt von Nehwal am Freitagabend die Ränge voll waren, blieben sie bei den Halbfinals gähnend leer. Schätzungsweise 800 Zuschauer verteilten sich in der Halle, die Turnierbeteiligten mitgerechnet.
Gespielt wurde im Halbfinale auf zwei Feldern. Los ging es mit einem Knaller – auf dem Papier. Auf dem Court aber hatte Taufik Hidayat keine Chance gegen Chen Jin. Der Chinese spielte sehr kontrolliert und druckvoll. Taufik, der über Jörgensen ins Halbfinale gekommen war, versuchte es mit Ballverteilen, war aber nicht erfolgreich. Im Zweiten lag er gleich 1:10 zurück. Immerhin gewann er als privater Profispieler, der er seit Loslösung von indonesischen Verband ja seit einigen Monaten ist, eine weitere Medaille. Gut fürs Geschäft. Yonex hat mit ihm mittlerweile eine eigene Taufik-Hidayat-Kollektion herausgebracht.
Laybourn & Juhl hatten im Viertelfinale mit Zheng Bo & Ma Jin einen der großen Titelfavoriten ausgeschaltet. Mit 22:20 im Dritten kämpften sie die Chinesen nieder.
Jetzt standen ihnen die Olympiasieger gegenueber. Der erste Satz lief wie erwartet. Doch dann drehten die Daenen auf. Im Dritten schafften sie den Seitenwechsel zum 11:5 mit einem spektakulären Defensivballwechsel. Danach gaben die Koreaner zwar noch mal alles, doch mehr als auf zwei Punkte kamen sie nicht heran. Das daenische Paar spielte druckvoll und unkonventionell. Laybourn tauchte erstaunlich oft am Netz auf. Und Juhl versenkte sogar Schmetterbälle von hinten.
Auch das zweite dänische Mixed Fischer & Pedersen stand ein wenig überraschend im Halbfinale. Die beiden hatten sich gegen He Hanbin & Yu Yang durchsetzen können. Und fast hätten sie es sogar bis ins Endspiel geschafft. 18:21 mussten sie sich am Ende geschlagen geben. Fuer die Indonesier blieb also eine von zwei verbliebenen Chancen auf einen Weltermeistertitel erhalten. Widiano & Natsir muessen um ihren dritten WM-Titel nach 2005 und '07 gegen Laybourn & Juhl kaempfen. Nach ihren bisherigen Auftritten hier sind letztere allerdings Favorten. 
Parallel zum Mixed lieferten sich die beiden chinesischen Damendoppel Du & Yu und Yawen & Tingting einen Zermürbungskrieg von ueber einer Stunde. Erst im dritten Satz setzten sich die Erfahreneren durch.
Hoffen auf Sony
Das mit Spannung erwartete zweite Halbfinale im Herreneinzel erfüllte schon eher die Erwartungen als das erste.
Sony hatte in einer beeindruckenden Vorstellung den Weltranglistenersten Lee Chong Wei am Ende sogar ziemlich deutlich ausgeschaltet. Die indonesische Nummer eins präsentierte sich im Viertelfinale in solch toller Verfassung, dass Lee am Ende des Spiels erkennbar resignierte. Das machte natürlich Hoffnung, dass er vielleicht zum Stolperstein für Lin Dan auf dem Weg zu dessen Titelverteidigung sein könnte. Peter Gade hatte ihm im Viertelfinale zwar einen beherzten Kampf geliefert, aber ihn zu besiegen, davon war er weit entfernt.
Klarer erster Satz für Lin Dan. Erst im Zweiten gab Sony seinen zahlreichen indonesichen Landsleuten Gelegenheit zum Trommeln. 12:9 führte er, danach bekam er Lin immer sicherer in den Griff. 21:13.
Doch der Weltmeister und Olympiasieger kehrte zurueck. 11:8 beim Seitenwechsel im Dritten. Ging noch was für Sony? Er spielte beherzt, versuchte seinen Gegner zu bewegen, aber Punkte gelangen ihm nicht. Die chinesischen und indonesischen Schlachtenbummler lieferten sich zwar Anfeuerungsduelle, aber der Indonesier kam nicht mehr heran. Morgen steht er neben seinem Landsmann Hidayat auf dem Bronzeplatz, ueber ihnen zwei Chinesen. 
Xie Xingfang sicher
Im Schatten des Herreneinzels lief das erste Dameneinzel. Lu Lan gegen Wang Lin, die gestern Abend zur Enttäuschung der dreitausend Zuschauer Lokalmatadorin Saina Nehwal ausgeschaltet hatte. Es war hochklassiges Badminton mit vielen langen Ballwechseln, aber wie immer, wenn Chinesinnen gegeneinander spielen, fehlte die Zuschaueremotion. So wurde Lu Lans Sieg nur respektvoll beklatscht.
Das andere Dameneinzel lief wie erwartet. Es war vorher kaum anzunehmen, dass Pi eine Chance gegen Xie Xingfang haben würde. Es könnte also der dritte Weltmeistertitel für Xie nach 2005 und 2006 werden.
Die Herrendoppel
Dann kamen die vom Publikum immer mit besonderem Interesse erwarteten Herrendoppel. Gluecklicherweise hatte sich die Halle inzwischen einigermassen gefuellt. Es waren doch noch 1500 Zuschauer geworden. Mit heissem Interesse fieberten natuerlich die Malaysier dieser Disziplin entgegen. WM-Hoffnung Chong Wei war ja schon gescheitert. Zudem waren sie hier gleich zweimal vertreten. Doch es wurde kein gluecklicher Tag fuer die grosse Badmintonnation. Zuerst gaben die Chinesen Cai & Fu in einem klasse Match dem Spiel im zweiten Satz eine Wendung. Zakry & Tazari kaempften verzweifelt, wehrten fuenf Satzbaelle ab, konnten aber selbst keinen einzigen holen. Im Dritten waren dann die Chinesen endgueltig vorn.
Im anderen Spiel stand es am Ende 17 beide dann 19 beide. Vor allem die malaysischen Fans erlitten lautstark jeden Ballwechsel mit. Ein erster Matchball von Jung & Lee wurde beim 20:19 abgewehrt, doch dann kam das Ende. Den letzten Punkt verschenkten Koo & Tan zu allem Ueberfluss auch noch. Aufschlagannahme hinten aus. Trainer Rexy Mainaky war beim anschliessenden Pressegespraech voellig deprimiert: "Unsere Spieler waren gut praepariert, sie haben auch so gut gespielt, waren voller Kampfgeist und praechtiger Einstellung. Ich kann es nicht glauben, dass wir in beiden Faelle verloren haben."
Waehrend dieser dramatischen Ereignisse schlichen sich die Chinesinnen Cheng & Zhao zur Finalteilnahme. An ihre Namen wird man sich erst gewoehnen muessen. Bei den Indonesian Open standen sie im Finale.  

Die Viertelfinalergebnisse:

Herreneinzel
Sony schickte die Nummer eins heim
Sony Dwi Kuncoro (INA) - Chong Wei Lee (MAS) 21-16 14-21 21-12 (60 min)
LIN Dan (CHN)  - Peter Hoeg Gade (DEN)  22-20 21-16 (48 min) 
Taufik Hidayat (INA) - Jan O. Joergensen  21-19 21-19 (41 min)
CHEN Jin (CHN) - Simon Santoso (INA) 21-10 21-13 (43 min)
Dameneinzel 
Juliane Schenk nach phantastischem Sieg ueber Wang Yihan dabei
XIE Xingfang (CHN) - ZHOU Mi (HKG) 21-15 21-18 (46 min)
PI Hongyan (FRA) - Juliane Schenk (GER) 15-21 21-15 21-19 (63 min)
LU Lan (CHN) - Tine Rasmussen (DEN) 21-15 21-13 (31 min)
LIN Wang (CHN) - Saina Nehwal (IND) 21-16 21-19 (39 min)
Herrendoppel
Keine Daenendoppel mehr dabei
Mohd Zakry Abdul Latif & Mohd Fairuzizuan Mohd Tazari (MAS) - CHO Gun Woo & YOO Yeon Seong (KOR) 17-21 21-12 21-14 (55 min)  
CAI Yun & FU Haifeng (CHN) - HAN Sang Hoon & SHIN Baek Choel (KOR) 21-16 21-18 (36 min) 
JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR) - GUO Zhendong & XU Chen (CHN) 21-17 28-26 (48 min) 
KOO Kien Keat & TAN Boon Heong Tan (MAS) - Howard Bach & Tony Gunawan (USA) 22-20 13-21 21-17 (45 min)

Damendoppel
Wie befuerchtet: Nur noch Chinesinnen blieben ueber
DU Jing & YU Yang (F) (CHN) -  Miyuki Maeda & Satoko Suetsuna (JPN) 21-17 21-8 (39 min)
ZHANG Yawen & ZHAO Tingting (CHN) - HA Jung Eun & KIM Min Jung (KOR) 21-9 21-10 (36 min)
MA Jin & WANG Xiaoli (CHN) - LEE Hyo Jung & LEE Kyung Won (KOR) 21-18 21-13 (35 min)
CHENG
Shu & ZHAO Yunlei (CHN) - CHENG Wen Hsing & CHIEN Yu Chin (TPE) 11-21 21-11 21-8 (44 min)
Mixed
Ueberraschend kamen gleich zwei Daenenpaare weiter
LEE Yong Dae & LEE Hyo Jung (KOR) - XIE Zhongbo & ZHANG Yawen (CHN) 21-16 21-16 (41 min)
Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - ZHENG Bo & MA Jin (CHN) 22-20 11-21 22-20 (67 min)
Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (DEN) - HE Hanbin & YU Yang (F) (CHN) 21-10 21-17 (41 min)
Nova Widianto & Liliyana Natsir (INA) - Diju Valiyaveetil & Jwala Gutta (IND) 21-16 21-14 (27 min).

Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV
Im Herreneinzel gingen je zwei Medaillen nach China und Indonesien: (v.l.) Chen Jin, Lin Dan, Taufik Hidayat und Sony Dwi Kuncoro.
Sahen im Finale nicht gut aus: geschlagene Widianto & Natsir.

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.