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Das DBV-Perspektivteam U19-U17 für die Saison 2008/09

   

Acht Mitglieder verblieben im Team, 13 kamen neu hinzu

   

Weiterhin im Team
Maximilian Bobeth (Jg. 90, Pro Sport 24 Berlin BBB)
Franziska Burkert (Jg. 91, SV Berliner Brauereien BBB)
Fabienne Deprez (Jg. 9?, FC Langenfeld NRW)
Jonas Geigenberger (Jg. 90, SV Fischbach RHP)
Lisa Heidenreich (Jg. 91, 1.BC Düren NRW)
Andreas Heinz (Jg. 91, TG Hanau HES)
Carla Nelte (Jg. 90, SG EBT Berlin BBB)
Mette Stahlberg (Jg. 91, TV Refrath NRW)
Neu aufgenommen aus den Jahrgängen 1990 und '91
Nico Coldewe (TSV Trittau/VfB Lübeck SLH)
Richard Domke (SV Fischbach RHP)
Mats Hukriede (Horner TV HAM)
Patrick Kämnitz (Horner TVHAM)
Neu aufgenommen aus Jahrgang 1992 
Raphael Beck (FC Langenfeld NRW)
Alina Hammes (SV Fischbach RHP)
Isabel Herttrich (TSV Lauf BAY)
Fabian Holzer (TuS Schwanheim HES)
Peter Lang (TuS Schwanheim HES)
Thomas Legleitner (TV Wehen HES)
Fabian Scherpen (FC Langenfeld NRW)
Max Schwenger (Bayern, TSV Lauf)
Inken Wienefeld (VfL 93 Hamburg HAM)
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Zum Trainerteam gehört neben Bundesjugendtrainer Holger Hasse noch Bernd Brückmann, Bundeshonorartrainer U19-17. 
Deutscher Teammanager bei Großveranstaltungen ist üblicherweise DBV-Jugedwart Thomas Lohwieser, Physiotherapeut Rudi Allgeier.

       

Die Zugehörigkeit nach Landesverbänden und Vereinen
SV Fischbach und FC Langenfeld haben jeweils drei Spieler dabei

18 Spieler sind an Regionalstützunkte (RSP) oder Nachwuchsstützpunkte (NSP) der Landesverbände im DBV angebunden. Dadurch wird die Bedeutung dieser Einrichtungen deutlich. Zwei Spieler trainieren an einem Landesleistungszentrum (LLZ) bzw. an einem Verbundssystem Schule und Leistungssport mit bis zu zweimal täglichem Training. Ein Spieler ist an einem Landesleistungszentrum mit Anbindung an einen NSP.
Bundesjugendtrainer Holger Hasse: "Die wachsenden Anforderungen im internationalen Vergleich machen eine optimale Verbindung zwischen Schule und Leistungssport notwendig. In Sachen Trainingsumfang lautet die Formel derzeit in etwa:
Tägliches Training von Montag bis Freitag. An drei Tagen in der Woche zweimal Training pro Tag. An diesen drei Tagen liegt die erste der beiden Trainingseinheiten am Vormittag."

 

Landesverbände

Stützpunkte

Vereine

BLV Berlin-Brandenburg: 3
BLV Landesverband Hessen: 4
BLV Landesverband Hamburg: 3
BLV Schleswig-Holstein: 1
BLV Rheinhessen-Pfalz: 3
BLV Nordrhein-Westfalen: 5
BLV Bayern: 2
   
   
  
  
  
  
  

NSP Berlin: 2
RSP/NSP Frankfurt: 4
RSP/NSP Hamburg: 4
NSP Kaiserslautern: 3
BSP/NSP Mülheim:  5
LLZ Nürnberg: 2
LLZ Berlin: 1

  
  




SV Fischbach: 3
FC Langenfeld: 3
Horner TV: 2
TSV Lauf: 2
TuS Schwanheim: 2
Pro Sport 24 Berlin: 1
SV Berliner Brauereien: 1
SG EBT Berlin: 1
1.BC Düren: 1
TG Hanau: 1
VfL 93 Hamburg: 1
TV Refrath: 1
TSV Trittau/VfB Lübeck: 1
TV Wehen: 1

  

      

Bundesjugendtrainer Holger Hasse: Hauptteil der Trainingsarbeit wird in den Heimatstützpunkten geleistet

"Nominierung soll Ansporn und Motivation sein"

(15.9.08) Dem Schreiben, in dem Bundesjugendtrainer Holger Hasse den Spielern ihre Nominierung mitgeteilt hat, hat er folgende grundsätzliche Hinweise beigefügt:

Was bedeutet diese Nominierung für Euch?
Zunächst hat die Zugehörigkeit zum Perspektivteam U19-17 (= „erweiterter Kreis der Jugendnationalmannschaft“) eine Signalwirkung. Durch die Nominierung bescheinigt Euch der DBV eine Perspektive im Hinblick auf kommende internationale Aufgaben im Jugend- und Erwachsenenbereich. Der Name Perspektivteam ist dabei sehr bewusst gewählt worden. Hierdurch soll verdeutlicht werden, dass es den Verantwortlichen im DBV um einen langfristigen Aufbau für den Erwachsenenbereich geht. Die bedeutendsten sportlichen Ziele ergeben sich aus den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und unseren eigenen Ansprüchen: die erfolgreiche Teilnahme bei Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften mit einer realistischen Chance auf die Medaillenränge. Dass dies möglich ist, haben die letzten 4 Jahre deutlich gezeigt: in diesem Zeitraum wurden bei Welt- und Europameisterschaften sage und schreibe 17 Medaillen von deutschen Badmintonspielerinnen und -spielern errungen! Damit dies auch in Zukunft möglich ist, müssen im Jugendbereich die notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen geschaffen werden. Zudem sollen Hilfen zur Entscheidungsfindung für die leistungssportliche Karriere nach der Jugendzeit vermittelt werden. Denn ab der Juniorenzeit (U22) findet eine Förderung im DBV-Leistungssport-System ausschließlich an den Bundes- und Regionalstützpunkten (derzeit 4 Standorte in Deutschland) statt. Dies bedeutet für viele Athleten Umzug nach dem Abitur und frühzeitige Planung im Hinblick auf die berufliche Karriere.   
 

Nach dem Talentteam Deutschland ist das Perspektivteam die zweite Stufe im DBV-Fördersystem, um die Spielerinnen und Spieler zu unterstützen, die diese Ziele selbst erreichen wollen und die aus heutiger DBV-Sicht das Potenzial dazu haben. Dabei muss betont werden, dass der DBV hierbei unterstützend tätig ist – der Hauptteil der Förderung und die tägliche Trainingsarbeit werden schließlich an den Heimat-Stützpunkten in den Landesverbänden geleistet. Die Fördermaßnahmen des DBV gewinnen für die Spielerinnen und Spieler vor allen Dingen dadurch an Wert, dass die Landes- und Bundestrainer eng zusammenarbeiten und die Fördermaßnahmen durch Training und Wettkampf eng untereinander abstimmen. 
 

Bei einer solch langfristigen Ausrichtung braucht man erreichbare und naheliegende Etappenziele. Für uns ist der wichtigste internationale Wettkampf im Jugendbereich die Jugend-Europameisterschaft. Für den Jahrgang 1990/91 gilt es, sich für die Jugend-EM 2009 in Mailand zu qualifizieren und so vorzubereiten, dass dort im Mannschafts- und Individualwettbewerb Medaillen möglich sind. Für den Jahrgang 1992 gibt es eine klare Ausrichtung auf die Jugend-EM 2011. Als Nominierungskriterium zählen sowohl Leistungs- als auch Perspektivkriterien. Damit ist klar, dass auch Spielerinnen und Spieler des Jahrgangs 1992 die Chance haben, sich für die EM 2009 zu qualifizieren. Neben der JEM als Hauptwettkampf im Jugendbereich haben natürlich auch andere große internationale Turniere eine wichtige Bedeutung, sei es als Erfahrungs- oder als Qualifizierungswettkampf. Vermehrt gewinnt auch die Teilnahme an internationalen Erwachsenen-Turnieren mit dem Sammeln von Weltranglistenwertungen in den Jugendjahren an Bedeutung. 
 

Die Nominierung darf aber aus Eurer Sicht natürlich eines nicht bedeuten: „Jetzt habe ich es geschafft!“ Im Gegenteil: Die Nominierung sollte für Euch Ansporn und Motivation sein, qualitativ noch besser, umfangreicher, intensiver und bewusster zu trainieren. Dadurch, dass Ihr im Team seid, habt Ihr noch nichts erreicht. Ihr habt damit eine Option auf verbesserte Förderbedingungen. Alles Weitere müsst Ihr Euch im Training hart erarbeiten und im Wettkampf durch entsprechende Leistung beweisen! 
 

Neben der Signalwirkung und den Fördermaßnahmen gibt es aber auch Pflichten und Anforderungen, die hier kurz aufgeführt werden sollen:
a) Kaderanforderungen (siehe Anlage)
b) Verhalten als Jugendnationalspieler auf regionalen, nationalen und internationalen Maßnahmen und im täglichen Training = Vorbildfunktion
c) Einhalten des Anti-Doping-Codes (siehe
http://www.nada-bonn.de)
d) Kommunikation: zeitnahe Rückmeldung bei allen Einladungen, Anfragen und Aufträgen. Früheste mögliche Kommunikation bei auftretenden Problemen.
e) Einhalten des verabredeten Saisonplans. Jeder Spieler und jede Spielerin hat einen Saisonplan einzureichen, der alle sportlichen und wichtigen schulischen und privaten Termine enthält. Änderungen sind so früh wie möglich mit den zuständigen DBV-Trainern abzustimmen. 
  


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