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Das DBV-Perspektivteam U19-U17 für die Saison 2009/10

   

Sechzehn Mitglieder verblieben im Team, fünf kamen neu hinzu

   

Von den fünf neu aufgenommenen Mitgliedern kam Kai Schäfer aus dem letztjährigen Talentteam U16. Die drei anderen sind "Quereinsteiger", die durch guten Trainingseinsatz und klare leistungssportliche Ausrichtung überzeugt haben. Bundesjugendtrainer Holger Hasse: "Hierdurch wird wieder einmal das von uns praktizierte System deutlich. Wir beobachten die Entwicklung vieler Spieler, nicht nur jener, die schon von uns gefördert werden. Eine Chance, sich in die Talentteams oder ins Perspektivteam hineinzuspielen, ist immer gegeben. "

Weiterhin im Team
1. Raphael Beck (Jg. 1992, TV Refrath NRW, vorher FC Langenfeld NRW)
2. Nico Coldewe (Jg. 1991, TSV Trittau SLH)
3. Fabienne Deprez (Jg. 1992, FC Langenfeld NRW)
4. Richard Domke (Jg. 1991, SV Fischbach RHP)
5. Alina Hammes (Jg. 1992, SV Fischbach RHP)
6. Lisa Heidenreich (Jg. 1991, 1.BC Düren NRW)
7. Andreas Heinz (Jg. 1991, TG Hanau HES)
8. Isabel Herttrich (Jg. 1992, TSV Lauf BAY)
9. Fabian Holzer (Jg. 1992, SV Fun-Ball Dortelweil HES, vorher TuS Schwanheim HES)
10. Patrick Kämnitz (Jg. 1991, Horner TV HAM)
11. Peter Lang (Jg. 1992, TuS Schwanheim HES)
12. Thomas Legleitner (Jg. 1992, TV Wehen HES)
13. Nikolaj Persson (Jg. 1991, TSV Trittau SLH)
14. Fabian Scherpen (Jg. 1992, FC Langenfeld NRW)
15. Max Schwenger (Jg. 1992, TSV Lauf BAY)
16. Inken Wienefeld (Jg. 1992, VfL 93 Hamburg HAM)
Neu aufgenommen aus dem Jahrgang 1992
1. Dominic Becker (1.BC Bischmisheim SAA)
2. Jan Borsutzki (VfL Berliner Lehrer BBB)
3. Albert Fink (SV Lengede NIS, vorher SC Wildeshausen NIS)
Neu aufgenommen aus dem Jahrgang 1993
1. Kai Schäfer (Fun-Ball Dortelweil HES, vorher TV Dieburg HES)
2. Niklas Niemczyk (STC BW Solingen NRW, vorher VfB GW Mülheim NRW)
.

Zum Trainerteam gehört neben Bundesjugendtrainer Holger Hasse noch Bernd Brückmann, Bundeshonorartrainer U19-17, Assistenz-Bundesjugendtrainer Matthias Hütten. Zudem werden für einzelne Maßnahmen Landestrainer und Nachwuchsstützpunkttrainer eingesetzt.  
Bei Großveranstaltungen ist deutscher Teammanager üblicherweise DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser, Physiotherapeut ist Rudi Allgeier.

       

Die Zugehörigkeit nach Landesverbänden und Vereinen
Sechs Spieler/innen trainieren bereits an einem Bundestützpunkt
Sechs Spieler(innen) trainieren an einem Bundes-/Nachwuchsstützpunkt (BSP/NSP), 8 Spieler(innen) an einem Regional-/Nachwuchsstützpunkt (RSP/NSP), 4 Spieler(innen) an einem Nachwuchsstützpunkt (NSP), 2 Spieler(innen) an einem Landesleistungszentrum (LLZ) bzw. an einem Verbundssystem Schule und Leistungssport mit bis zu zweimal täglichem Training, ein Spieler an einem Landesleistungszentrum mit Anbindung an einen RSP.
Bundesjugendtrainer Holger Hasse: "Durch diese Verteilung wird die wichtige Rolle der Regional- und Nachwuchsstützpunkte der Landesverbände im DBV deutlich. Die wachsenden Anforderungen im internationalen Vergleich machen eine optimale Verbindung zwischen Schule und Leistungssport zur Notwendigkeit. In Sachen Trainingsumfang lautet die Formel derzeit in etwa: Tägliches Training von Montag bis Freitag. An drei Tagen in der Woche zweimal Training pro Tag. An diesen drei Tagen liegt die erste der beiden Trainingseinheiten im Vormittagsbereich.
"

 

Landesverbände

Stützpunkte

Vereine

BLV Hessen: 5
BLV Nordrhein-Westfalen: 5
BLV Landesverband Hamburg: 2
BLV Schleswig-Holstein: 2
BLV Rheinhessen-Pfalz: 2
BLV Bayern: 2
BLV Berlin-Brandenburg: 1
BLV Niedersachsen: 1
BLV Saarland: 1    
    
   
   

    

  
   
  

NSP Berlin: 1
RSP/NSP Frankfurt: 5
RSP/NSP Hamburg: 3
NSP Kaiserslautern: 2
BSP/NSP Mülheim: 6
NSP Braunschweig: 1
LLZ Nürnberg*: 1
LLZ Saarbrücken**: 1
LLZ Neumünster: 1

* Partnerschule des
Leistungssports
** Eliteschule des
Leistungssports 



SV Fischbach:  2
FC Langenfeld:  2
TSV Lauf:  2
TuS Schwanheim:  2
TSV Trittau:  2
VfL Berliner Lehrer: 1
1.BC Bischmisheim:  1 
TV Dieburg: 1
1.BC Düren: 1
VfL 93 Hamburg:  1
TG Hanau:  1
Horner TV:  1
TV Refrath: 1
STC BW Solingen: 1
TV Wehen: 1
SC Wildeshausen: 1

  

Bundesjugendtrainer Holger Hasse: Mit speziellem Herreneinzelprojekt soll Schwachstelle bekämpft werden

"Damit auch in Zukunft bei den Erwachsenen Medaillen gewonnen werden können, müssen im Jugendbereich die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden"

(13.7.09) Dem Schreiben, in dem Bundesjugendtrainer Holger Hasse den Spielern ihre Nominierung mitgeteilt hat, hat er einige grundsätzlichen Hinweise beigefügt:

Notwendige individuelle Persönlichkeitsmerkmale
Auf dem Sichtungslehrgang haben wir nach Athleten gesucht, die folgenden Eigenschaften mitbringen:

  • Höchste intrinsische Motivation
  • Höchste Leistungsbereitschaft
  • Höchste Lernbereitschaft
  • Höchste Eigenverantwortlichkeit
  • Sehr gute badmintpnspezifische Grundausbildung
  • Top-Umfeld
  • Teamfähigkeit
  • Einem individuellen Extra.

Wir sind überzeugt, dass wir Persönlichkeiten gefunden haben, die viele dieser Eigenschaften mitbringen.
Was bedeutet diese Nominierung für Euch?
Zunächst hat die Zugehörigkeit zum Perspektivteam U19-17 (= „erweiterter Kreis der Jugendnationalmannschaft“) eine Signalwirkung. Durch die Nominierung bescheinigt Euch der DBV eine Perspektive im Hinblick auf kommende internationale Aufgaben im Jugend- und Erwachsenenbereich. Der Name Perspektivteam ist dabei sehr bewusst gewählt worden. Hierdurch soll verdeutlicht werden, dass es den Verantwortlichen im DBV um einen langfristigen Aufbau für den Erwachsenenbereich geht. Die bedeutendsten sportlichen Ziele ergeben sich aus den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und unseren eigenen Ansprüchen: die erfolgreiche Teilnahme bei Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften mit einer realistischen Chance auf die Medaillenränge. Dass dies möglich ist, haben die letzten fünf Jahre deutlich gezeigt: in diesem Zeitraum wurden bei Welt- und Europameisterschaften sage und schreibe 17 Medaillen von deutschen Badmintonspielerinnen und -spielern errungen! Damit dies auch in Zukunft möglich ist, müssen im Jugendbereich die notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen geschaffen werden. Zudem sollen Hilfen zur Entscheidungsfindung für die leistungssportliche Karriere nach der Jugend-Zeit vermittelt werden. Denn ab der Junioren-Zeit (U 22) findet eine Förderung im DBV-Leistungssport-System ausschließlich an den Bundes- und Regionalstützpunkten (derzeit 4 Standorte in Deutschland) statt. Dies bedeutet für viele Athleten Umzug nach dem Abitur und frühzeitige Planung im Hinblick auf die berufliche Karriere.  

Notwendige Zusammenarbeit
Nach dem Talentteam Deutschland ist das Perspektivteam die zweite Stufe im DBV-Fördersystem, um die Spielerinnen und Spieler zu unterstützen, die diese Ziele selbst erreichen wollen und die aus heutiger DBV-Sicht das Potenzial dazu haben. Dabei muss betont werden, dass der DBV hierbei unterstützend tätig ist – der Hauptteil der Förderung und die tägliche Trainingsarbeit werden schließlich an den Heimat-Stützpunkten in den Landesverbänden geleistet. Die Fördermaßnahmen des DBV gewinnen für die Spielerinnen und Spieler vor allen Dingen dadurch an Wert, dass die Landes- und Bundestrainer eng zusammenarbeiten und die Fördermaßnahmen durch Training und Wettkampf eng untereinander abstimmen.

Hinarbeit auf Euriopameisterschaft 2011
Bei einer solch langfristigen Ausrichtung braucht man erreichbare und naheliegende Etappenziele. Für uns ist der wichtigste internationale Ergebnis-Wettkampf im Jugendbereich die Jugend-Europameisterschaft. Für den Jahrgang 1992/93 gilt es, sich für die Jugend-EM 2011 zu qualifizieren und so vorzubereiten, dass dort im Mannschafts- und Individualwettbewerb Medaillen möglich sind. Als Nominierungskriterium zählen sowohl Leistungs- als auch Perspektivkriterien. Damit ist klar, dass auch Spielerinnen und Spieler jüngerer Jahrgänge die Chance haben, sich für die EM 2011 zu qualifizieren. Neben der JEM als Hauptwettkampf im Jugendbereich haben natürlich auch andere große internationale Turniere eine wichtige Bedeutung, sei es als Erfahrungs- oder als Qualifizierungswettkampf. Hier sind neben den einmal jährlich stattfindenden Jugend-Weltmeisterschaften auch die Olympischen Jugendspiele 2010 in Singapur zu nennen. Vermehrt gewinnt auch die Teilnahme an internationalen Erwachsenen-Turnieren mit dem Sammeln von Weltranglistenwertungen in den Jugend-Jahren an Bedeutung.

Kein Zurücklehnen
Die Nominierung darf aber aus Eurer Sicht natürlich Eines nicht bedeuten: „Jetzt habe ich es geschafft!“ Im Gegenteil: Die Nominierung sollte für Euch Ansporn und Motivation sein, qualitativ noch besser, umfangreicher, intensiver und bewusster zu trainieren. Dadurch, dass Ihr im Team seid, habt Ihr noch nichts erreicht. Ihr habt damit eine Option auf verbesserte Förderbedingungen. Alles Weitere müsst Ihr Euch im Training hart erarbeiten und im Wettkampf durch entsprechende Leistung beweisen!

Herreneinzelprojekt für Jahrgang 1992/93
In der vergangenen Saison waren deutsche Spieler der Jahrgänge 1992 und 1993 im Vergleich zu allen anderen Disziplinen gegenüber der europäischen Spitze nicht konkurrenzfähig. Aus der Erfahrung wissen wir aber, dass dieser Abstand von U17 nach U19 noch aufzuholen ist, wenn in den kommenden zwei Jahren mit hoher Qualität und sowohl umfangreich als auch intensiv trainiert wird. Wir sehen derzeit national eine große Anzahl (>10) von Herreneinzelspielern auf einem ähnlichen oder gleichen Leistungsniveau sowie mit ähnlich oder gleich guten Umfeldbedingungen. Wir haben uns daher dazu entschlossen in diesem Jahr außergewöhnlich viele potenzielle Herreneinzelspieler in das Perspektivteam U19-17 aufzunehmen. Im kommenden Jahr sind zum einen die erhebliche Reduzierung der in Frage kommenden Herreneinzelspieler und zum anderen auch die Festlegung der Strategie für die Jugend-Europameisterschaften 2011 geplant. Bis dahin werden wir die Entwicklung eines jeden Einzelnen intensiv beobachten und nach Kräften unterstützen. Die Förderung/Unterstützung verteilt sich allerdings auf viele – daher ist zunächst die Leistung(sbereitschaft) eines jeden Einzelnen gefragt.
Zuständiger Ansprechpartner innrhalb des PET U19-17 ist Bernd Brückmann.
Pflichten und Anforderungen
Neben der Signalwirkung und den Fördermaßnahmen gibt es aber auch Pflichten und Anforderungen, die hier kurz aufgeführt werden sollen:
a) Beachtung der euch bekannten Kaderanforderungen.
b) Verhalten als Jugendnationalspieler auf regionalen, nationalen und internationalen Maßnahmen und im täglichen Training = Vorbildfunktion
c) Einhalten des Anti-Doping-Codes (siehe http://www.nada-bonn.de)
d) Kommunikation: Zeitnahe Rückmeldung bei allen Einladungen, Anfragen und Aufträgen. Frühestmögliche Kommunikation bei auftretenden Problemen.
e) Einhalten des verabredeten Saisonplans. Jeder Spieler und jede Spielerin hat einen Saisonplan einzureichen, der alle sportlichen und wichtigen schulischen und privaten Termine enthält. Änderungen sind so früh wie möglich mit den zuständigen DBV-Trainern abzustimmen.

  


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