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Das DBV-Perspektivteam U19-U17 für die Saison 2010/11

   

Sechs neue Teammitglieder kamen hinzu

   

(1.8.10) Mit Nachrückern waren im letztjährige Team 21 Athleten und Athletinnen vertreten. Diesmal sind es 20, zwölf Herren und acht Damen. Vierzehn blieben drin, sechs wurden neu aufgenommen. Marc Byerly, Anika Dörr und Franziska Volkmann kommen aus dem letztjähren U16-Team. Meike Behrens und Marc Flato waren früher schon einmal im U15-Team. Ramona Hacks war bisher noch in keinem Talentteam, bestätigt demnach die Politik der verantwortlichen Trainer, dass die Türen für Späteinsteiger immer offen stehen.

Im Team verbleiben (Jg. 1992 und '93)
Beck, Raphael (TV Refrath NRW) 
Becker, Dominic (1. BC Bischmisheim SAA) 
Borsutzki, Jan (EBT Berlin BBB, vorher VfL Berliner Lehrer BBB) 
Deprez, Fabienne (FC Langenfeld NRW) 
Hammes, Alina (SV Fischbach RHP)
Herttrich, Isabel (VfL 93 Hamburg HAM, vorher TSV Lauf BAY) 
Holzer, Fabian (Fun-Ball Dortelweil HES)
Lang, Peter (Fun-Ball Dortelweil HES, vorher TuS Schwanhem HES) 
Legleitner, Thomas (TV Wehen HES)
Niemczyk, Niklas (STC BW Solingen NRW)
Schäfer, Kai (Fun-Ball Dortelweil HES)
Scherpen, Fabian (1.BC Beuel NRW, vorher FC Langenfeld)
Schwenger, Max (TV Refrath NRW, vorher TSV Lauf BAY)
Wienefeld, Inken (VfL 93 Hamburg HAM).
Neu aufgenommen wurden (alle Jg. 1994)
Behrens, Meike (SG EBT Berlin BBB) 
Byerly, Mark (TV Refrath NRW)
Dörr, Anika (Fun-Ball Dortelweil HES, vorher TSG Messel HES)
Flato, Marc (Horner TV  HAM)
Hacks, Ramona (SpVgg. Sterkrade-Nord NRW, vorher Gladbecker FC) 
Volkmann, Franziska (Horner TV HAM)
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Zum Trainerteam gehört neben Bundesjugendtrainer Holger Hasse noch Bernd Brückmann, Bundeshonorartrainer U19-17, Assistenz-Bundesjugendtrainer Matthias Hütten. Zudem werden für einzelne Maßnahmen Landestrainer und Nachwuchsstützpunkttrainer eingesetzt.  
Bei Großveranstaltungen ist deutscher Teammanager üblicherweise DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser, Physiotherapeut ist Rudi Allgeier.

       

Die Zugehörigkeit nach Landesverbänden und Vereinen
Sieben Spieler/innen trainieren bereits an einem Bundestützpunkt
Sieben Spieler(innen) trainieren an einem Bundes-/Nachwuchsstützpunkt (BSP/NSP), acht Spieler(innen) an einem Regional-/Nachwuchsstützpunkt (RSP/NSP), drei Spieler(innen) an einem Nachwuchsstützpunkt (NSP), ein Spieler(innen) an einem Landesleistungszentrum (LLZ) bzw. an einem Verbundssystem Schule und Leistungssport mit bis zu zweimal täglichem Training, ein Spieler an einem Landesleistungszentrum mit Anbindung an einen RSP.
Bundesjugendtrainer Holger Hasse: "Durch diese Verteilung wird die wichtige Rolle der Regional- und Nachwuchsstützpunkte der Landesverbände im DBV deutlich. Die wachsenden Anforderungen im internationalen Vergleich machen eine optimale Verbindung zwischen Schule und Leistungssport zur Notwendigkeit. In Sachen Trainingsumfang lautet die Formel derzeit in etwa: Tägliches Training von Montag bis Freitag. An zwei bis drei Tagen in der Woche zweimal Training pro Tag. An diesen zwei bis drei Tagen liegt die erste der beiden Trainingseinheiten im Vormittagsbereich."

 

Landesverbände

Stützpunkte

Vereine

Aktuelle Vereinszugehörigkeit:
BLV Hessen: 5
BLV Nordrhein-Westfalen: 7
BLV Landesverband Hamburg: 4
BLV Rheinhessen-Pfalz: 1
BLV Berlin-Brandenburg: 2
BLV Saarland: 1
Heimatlandesverband:    
LV Nordrhein-Westfalen: 6
LV Hessen: 4
LV Bayern: 3
LV Landesverband Hamburg: 3
LV Berlin-Brandenburg: 2
LV Rheinhessen-Pfalz: 1
LV Saarland: 1

NSP Berlin: 2
RSP/NSP Frankfurt: 5
RSP/NSP Hamburg: 4
NSP Kaiserslautern: 1
BSP/NSP Mülheim: 7
LLZ Saarbrücken*: 1

* Eliteschule des
Leistungssports 


  

    

   

Fun-Ball Dortelweil:  4
TV Refrath:  3
VfL 93 Hamburg:  2
Horner TV:  2
SV Fischbach:  1
FC Langenfeld:  1
VfL Berliner Lehrer: 1
1.BC Bischmisheim:  1 
SpVgg. Sterkrade-Nord:  1
EBT Berlin:  1
1. BC Beuel:  1
STC BW Solingen: 1
TV Wehen: 1

  

   

    

   

   

     

Bundesjugendtrainer Holger Hasse:

"Für den Jahrgang 1992/93 gilt es, sich zu vorzubereiten, dass bei der Europameisterschaft 2011 (Gold-)Medaillen möglich sind"

(1.8.10) Dem Schreiben, in dem Bundesjugendtrainer Holger Hasse den Spielern ihre Nominierung mitgeteilt hat, hat er einige grundsätzlichen Hinweise beigefügt, die er unter die Frage stellt:

   

Was bedeutet diese Nominierung?


Internationale Perspektive
Zunächst hat die Zugehörigkeit zum Perspektivteam U19-17 (= „erweiterter Kreis der Jugendnationalmannschaft“) eine Signalwirkung. Durch die Nominierung bescheinigt Euch der DBV eine Perspektive im Hinblick auf kommende internationale Aufgaben im Jugend- und Erwachsenenbereich. Der Name Perspektivteam ist dabei sehr bewusst gewählt worden. Hierdurch soll verdeutlicht werden, dass es den Verantwortlichen im DBV um einen langfristigen Aufbau für den Erwachsenenbereich geht. Die bedeutendsten sportlichen Ziele ergeben sich aus den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und unseren eigenen Ansprüchen: die erfolgreiche Teilnahme bei Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften mit einer realistischen Chance auf die Medaillenränge. Dass dies möglich ist, haben die letzten sechs Jahre deutlich gezeigt: in diesem Zeitraum wurden bei Welt- und Europameisterschaften sage und schreibe mehr als 20 Medaillen von deutschen Badmintonspielerinnen und -spielern errungen! Damit dies auch in Zukunft möglich ist, müssen im Jugendbereich die notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen geschaffen werden. Zudem sollen Hilfen zur Entscheidungsfindung für die leistungssportliche Karriere nach der Jugend-Zeit vermittelt werden. Denn ab der Junioren-Zeit (U 22) findet eine Förderung im DBV-Leistungssport-System ausschließlich an den Bundes- und Regionalstützpunkten (derzeit 4 Standorte in Deutschland) statt. Dies bedeutet für viele Athleten Umzug nach dem Abitur und frühzeitige Planung im Hinblick auf die berufliche Karriere.  

Notwendige Zusammenarbeit
Nach dem Talentteam Deutschland ist das Perspektivteam die zweite Stufe im DBV-Fördersystem, um die Spielerinnen und Spieler zu unterstützen, die diese Ziele selbst erreichen wollen und die aus heutiger DBV-Sicht das Potenzial dazu haben. Dabei muss betont werden, dass der DBV hierbei unterstützend tätig ist – der Hauptteil der Förderung und die tägliche Trainingsarbeit werden schließlich an den Heimat-Stützpunkten in den Landesverbänden geleistet. Die Fördermaßnahmen des DBV gewinnen für die Spielerinnen und Spieler vor allen Dingen dadurch an Wert, dass die Landes- und Bundestrainer eng zusammenarbeiten und die Fördermaßnahmen durch Training und Wettkampf eng untereinander abstimmen.

Hinarbeit auf Europameisterschaft 2011
Bei einer solch langfristigen Ausrichtung braucht man erreichbare und naheliegende Etappenziele. Für uns ist der wichtigste internationale Ergebnis-Wettkampf im Jugendbereich die Jugend-Europameisterschaft. Für den Jahrgang 1992/93 gilt es, sich für die Jugend-EM 2011 zu qualifizieren und so vorzubereiten, dass dort im Mannschafts- und Individualwettbewerb (Gold-)Medaillen möglich sind. Als Nominierungskriterium zählen sowohl Leistungs- als auch Perspektivkriterien. Damit ist klar, dass auch Spielerinnen und Spieler jüngerer Jahrgänge (1994/1995) die Chance haben, sich für die EM 2011 zu qualifizieren. Neben der JEM als Hauptwettkampf im Jugendbereich haben natürlich auch andere große internationale Turniere eine wichtige Bedeutung, sei es als Erfahrungs- oder als Qualifizierungswettkampf. Vermehrt gewinnt auch die Teilnahme an internationalen Erwachsenen-Turnieren mit dem Sammeln von Weltranglistenwertungen in den Jugend-Jahren an Bedeutung..

Kein Zurücklehnen
Die Nominierung darf aber aus Eurer Sicht natürlich Eines nicht bedeuten: „Jetzt habe ich es geschafft!“ Im Gegenteil: Die Nominierung sollte für Euch Ansporn und Motivation sein, qualitativ noch besser, umfangreicher, intensiver und bewusster zu trainieren. Dadurch, dass Ihr im Team seid, habt Ihr noch nichts erreicht. Ihr habt damit eine Option auf verbesserte Förderbedingungen. Alles Weitere müsst Ihr Euch im Training hart erarbeiten und im Wettkampf durch entsprechende Leistung beweisen!

Pflichten und Anforderungen
Neben der Signalwirkung und den Fördermaßnahmen gibt es aber auch Pflichten und Anforderungen, die hier kurz aufgeführt werden sollen:
a) Beachtung der euch bekannten Kaderanforderungen (Bausteinsystem), sowie individuelle Auflagen und Arbeitsaufträge.
b) Verhalten als Jugendnationalspieler auf regionalen, nationalen und internationalen Maßnahmen und im täglichen Training = Vorbildfunktion
c) Einhalten des Anti-Doping-Codes (siehe
http://www.nada-bonn.de)
d) Kommunikation: Zeitnahe Rückmeldung bei allen Einladungen, Anfragen und Aufträgen. Früheste mögliche Kommunikation bei auftretenden Problemen.
e) Einhalten des verabredeten Saisonplans. Jeder Spieler und jede Spielerin hat einen Saisonplan einzureichen, der alle sportlichen und wichtigen schulischen und privaten Termine enthält. Änderungen sind so früh wie möglich mit den zuständigen DBV-Trainern abzustimmen.

  


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