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Das DBV-Perspektivteam U19-U17 für die Saison 2011/12

   

Teamumfang wurde reduziert

   

(20.7.11) Im letztjährige Team waren zwölf Herren und acht Damen vertreten. Diesmal sind es 14. Fünf blieben drin, neun aus drei verschiedenen Jahrgängen wurden neu aufgenmmen. Laura Wich war früher in U15 schon mal im Talentteam, schied später jedoch aus. Dass sie jetzt erneut aufgenommen wurde, bestätigt die Politik der verantwortlichen Trainer, die stets betonen, die Türen für Späteinsteiger und Rückkehrer stünden immer offen.

Im Team verbleiben
1 Mark Byerly Jg. 94 (TV Refrath NRW)
2 Anika Dörr Jg. 94 (SV Fun Ball Dortelweil HES)
3 Ramona Hacks Jg. 94 (Spvvg. Sterkrade-Nord NRW)
4 Kai Schäfer Jg. 93 (SV Fun Ball Dortelweil HES)
5 Franzika Volkmann Jg. 94 (Horner TV HAM)
Aus dem Jahrgang 1995 wurden neu aufgenommen
6 Lara Käpplein (SG Anspach HES, vorher SSV Waghäusel BAW)
7. Jennifer Karnott (Spvvg. Sterkrade-Nord NRW, vorher 1.BC Düren NRW)
8. Johannes Pistorius (TSV Freystadt BAY)
9 Fabian Roth (Spfr. Neusatz BAW)
10 Marvin Seidel (KV St. Ingbert SAA)
11 Lars Schänzler (FC Langenfeld NRW)
Aus dem Jahrgang 1994 werden neu aufgenommen
12 Mark Lamsfuß (1.BC Wipperfeld NRW, vorher DJK Wipperfeld)
13 Hannah Pohl (1.BC Beuel NRW, vorher TuS Oberpleis NRW)
Aus dem Jahrgang 1993 werden neu aufgenommen
14 Laura Wich (TV Emsdetten NRW, vorher SG Schorndorf AW)
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Zum Trainerteam gehört neben Bundesjugendtrainer Holger Hasse noch Bernd Brückmann, Bundeshonorartrainer U19-17, Assistenz-Bundesjugendtrainer Matthias Hütten. Zudem werden für einzelne Maßnahmen Landestrainer und Nachwuchsstützpunkttrainer eingesetzt.  
Bei Großveranstaltungen ist deutscher Teammanager üblicherweise DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser, Physiotherapeut ist Rudi Allgeier.

       

Die Zugehörigkeit nach Landesverbänden und Vereinen
Sechs Spieler/innen trainieren bereits an einem Bundestützpunkt
Sechs Spieler(innen) trainieren an einem Bundes-/Nachwuchsstützpunkt (BSP/NSP), vier Spieler(innen) an einem Regional-/Nachwuchsstützpunkt (RSP/NSP), ein Spieler(innen) an einem Nachwuchsstützpunkt (NSP), zwei Spieler mit einer mit Anbindung an einen BSP/NSP), an einem Landesleistungszentrum (LLZ) bzw. an einem Verbundsystem Schule und Leistungssport mit bis u zweimal täglichem Training, ein Spieler in einem Landesstützpunkt/Bundesliga-Verein mit bis zu zweimal tägliche Training.
Bundesjugendtrainer Holger Hasse: "Durch diese Verteilung wird die wichtige Rolle der Regional- und Nachwuchsstützpunkte der Landesverbände im DBV deutlich. Die wachsenden Anforderungen im internationalen Vergleich machen eine optimale Verbindung zwischen Schule und Leistungssport zur Notwendigkeit. In Sachen Trainingsumfang lautet die Formel derzeit in etwa: Tägliches Training von Montag bis Freitag. An zwei bis drei Tagen in der Woche zweimal Training pro Tag. An diesen zwei bis drei Tagen liegt die erste der beiden Trainingseinheiten im Vormittagsbereich zwischen acht und zwölf Uhr."

Landesverbände

Stützpunkte

Vereine

Aktuelle Vereinszugehörigkeit:
BLV Hessen: 3
BLV Nordrhein-Westfalen: 7
BLV Hamburg: 1
BLV Baden-Württemberg: 1
BLV Bayern: 1
BLV Saarland: 1
Heimatlandesverband:    
LV Nordrhein-Westfalen: 6
LV Hessen: 2
LV Bayern: 1
LV Schleswig-Holstein: 1
LV Baden-Württemberg: 3
LV Saarland: 1

BSP/NSP Mülheim: 7
RSP/NSP Frankfurt: 3
RSP/NSP Hamburg: 1
NSP Nürnberg: 1
LLZ Saarbrücken: 1
LLZ Bonn: 1

  

  
  
  
  
  
  
  

    

   

Fun-Ball Dortelweil:  2
TV Refrath:  1
Spfr. Neusatz: 1
Horner TV: 1
SG Anspach
: 1
FC Langenfeld:  1
TV Emsdetten: 1
KV St. Ingbert:  1 
SpVgg. Sterkrade-Nord:  2
1. BC Beuel:  1
TSV Freystadt: 1
1. BC Wipperfeld: 1

  
  

   

    

   

   

     

Bundesjugendtrainer Holger Hasse:

"Für die Jahrgänge 1994 und '95 gilt es, sich für die Jugend-EM 2013 zu qualifizieren"

(20.7.11) Dem Schreiben, in dem Bundesjugendtrainer Holger Hasse den Spielern ihre Nominierung mitgeteilt hat, hat er einige grundsätzlichen Hinweise beigefügt, die er unter die Frage stellt:

   

Was bedeutet diese Nominierung?


Internationale Perspektive
Zunächst hat die Zugehörigkeit zum Perspektivteam U19-17 (= „erweiterter Kreis der Jugendnationalmannschaft“) eine Signalwirkung. Durch die Nominierung bescheinigt Euch der DBV eine Perspektive im Hinblick auf kommende internationale Aufgaben im Jugend- und Erwachsenenbereich. Der Name Perspektivteam ist dabei sehr bewusst gewählt worden. Hierdurch soll verdeutlicht werden, dass es den Verantwortlichen im DBV um einen langfristigen Aufbau für den Erwachsenenbereich geht. Die bedeutendsten sportlichen Ziele ergeben sich aus den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und unseren eigenen Ansprüchen: die erfolgreiche Teilnahme bei Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften mit einer realistischen Chance auf die Medaillenränge. Dass dies möglich ist, haben die letzten sieben Jahre deutlich gezeigt: in diesem Zeitraum wurden bei Welt- und Europameisterschaften sage und schreibe mehr als 20 Medaillen von deutschen Badmintonspielerinnen und -spielern errungen! Damit dies auch in Zukunft möglich ist, müssen im Jugendbereich die notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen geschaffen werden. Zudem sollen Hilfen zur Entscheidungsfindung für die leistungssportliche Karriere nach der Jugend-Zeit vermittelt werden. Denn ab der Junioren-Zeit (U22) findet eine Förderung im DBV-Leistungssport-System ausschließlich an den Bundes- und Regionalstützpunkten (derzeit vier Standorte in Deutschland) statt. Dies bedeutet für viele Athleten Umzug nach dem Abitur und frühzeitige Planung im Hinblick auf die berufliche Karriere.  

Notwendige Zusammenarbeit
Nach dem Talentprojekt Deutschland und dem Talentteam Deutschland ist das Perspektivteam die dritte Stufe im DBV-Fördersystem, um die Spielerinnen und Spieler zu unterstützen, die diese Ziele selbst erreichen wollen und die aus heutiger DBV-Sicht das Potenzial dazu haben. Dabei muss betont werden, dass der DBV hierbei unterstützend tätig ist – der Hauptteil der Förderung und die tägliche Trainingsarbeit werden schließlich an den Heimat-Stützpunkten in den Landesverbänden geleistet. Die Fördermaßnahmen des DBV gewinnen für die Spielerinnen und Spieler vor allen Dingen dadurch an Wert, dass die Landes- und Bundestrainer eng zusammenarbeiten und die Fördermaßnahmen durch Training und Wettkampf eng untereinander abstimmen.

Hinarbeit auf Europameisterschaft 2013
Bei einer solch langfristigen Ausrichtung braucht man erreichbare und naheliegende Etappenziele. Für uns ist der wichtigste internationale Ergebnis-Wettkampf im Jugendbereich die Jugend-Europameisterschaft. Für die Jahrgänge 1994 und '95 gilt es, sich für die Jugend-EM 2013 zu qualifizieren und so vorzubereiten, dass dort im Mannschafts- und Individualwettbewerb Medaillen möglich sind. Als Nominierungskriterium zählen sowohl Leistungs- als auch Perspektivkriterien. Damit ist klar, dass auch Spielerinnen und Spieler jüngerer Jahrgänge (ab 1996) die Chance haben, sich für die JEM 2013 zu qualifizieren. Neben der JEM als Hauptwettkampf im Jugendbereich haben natürlich auch andere große internationale Turniere eine wichtige Bedeutung, sei es als Erfahrungs- oder als Qualifizierungswettkampf. Vermehrt gewinnt auch die Teilnahme internationalen Turnieren des Badminton Europe-Junior-Circuit und am an internationalen Erwachsenen-Turnieren mit dem Sammeln von Weltranglistenwertungen in den Jugend-Jahren an Bedeutung. Auch hier ist viel Eigeninitiative gefragt. Der DBV kann nur eine begrenzte Anzahl von internationalen Turnieren fördern. Die Perspektivteam-Trainer beraten und helfen aber bei der Auswahl und Organisation von Turnieren, die über die Landesverbände, Vereine oder privat besucht werden. Unter Umständen können DBV-Trainer auch bei solchen Turnieren Betreuungsaufgaben vor Ort übernehmen.

Kein Zurücklehnen
Die Nominierung darf aber aus Eurer Sicht natürlich eines nicht bedeuten: „Jetzt habe ich es geschafft!“ Im Gegenteil: Die Nominierung sollte für Euch Ansporn und Motivation sein, qualitativ noch besser, umfangreicher, intensiver und bewusster zu trainieren. Dadurch, dass Ihr im Team seid, habt Ihr noch nichts erreicht! Ihr habt damit eine Option auf verbesserte Förderbedingungen. Alles Weitere müsst Ihr Euch im Training hart erarbeiten und im Wettkampf durch entsprechende Leistung beweisen!!

Pflichten und Anforderungen
Neben der Signalwirkung und den Fördermaßnahmen gibt es aber auch Pflichten und Anforderungen, die hier kurz aufgeführt werden sollen:
a) Kaderanforderungen (Bausteinsystem), sowie individuelle Auflagen und Arbeitsaufträge.
b) Verhalten als Jugendnationalspieler auf regionalen, nationalen und internationalen Maßnahmen und im täglichen Training = Vorbildfunktion
c) Einhalten des Anti-Doping-Codes (siehe
www.nada-bonn.de)
d) Kommunikation: Zeitnahe Rückmeldung bei allen Einladungen, Anfragen und Aufträgen. Früheste mögliche Kommunikation bei auftretenden Problemen.
e) Einhalten des verabredeten Saisonplans. Jeder Spieler und jede Spielerin haben einen Saisonplan einzureichen, der alle sportlichen und wichtigen schulischen und privaten Termine enthält. Änderungen sind so früh wie möglich mit den zuständigen DBV-Trainern abzustimmen.

  


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